Grinberg Methode® 

Herzlich willkommen!

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 Ein erheiterndes Experiment für den Einstieg:

Lösen folgende Abbildungen bestimmte Empfindungen bei Dir aus? Nimmst Du konkrete Reaktionen in Deinem Körper wahr?

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Diese Projektarbeit „In Anxious Anticipation“ von A. Tilley und K. Bean dreht sich um die Idee, dass Visualisierungen Gefühle der Erwartung und Angst hervorrufen können. Dabei wertet das Gehirn des Betrachters die Situation in den Bildkompositionen anhand der gespeicherten Vorerfahrungen aus und lässt den Körper entsprechend reagieren. 

 

Der überwiegende Teil menschlichen Handelns geschieht durch ähnliche Prozessabläufe aus dem Unterbewusstsein. Aber was tun, wenn manche Automatismen aktuell nicht mehr sinnvoll sind und das, wie wir es gelernt haben zu bewerten und zu reagieren, uns nicht glücklich macht?

 

Schwerpunkt der Grinberg Methode® ist es, die Achtsamkeit für den eigenen Körper und die darin gespeicherten Reaktionsmuster zu entwickeln, um die eigene Wahrnehmung zunehmend aufzuwecken und zu verfeinern, wiederkehrende einschränkende Zustände im Körper und im Verhalten zu erkennen, zu beenden und eigene Grenzen zu überwinden. So können Körper und Geist dem ursprünglichen Potenzial immer näher kommen und die wiedergewonnene Energie für Heilung und persönliche Entfaltung einsetzen. 

Das Konzept

Text von Katinka Priegnitz

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Gelernte Verhaltensweisen

 

Im Laufe unseres Lebens haben wir gelernt, in bestimmten Situationen gewohnheitsmäßig und vorhersehbar zu reagieren. Diese Reaktionen bringen wir mit unserem ganzen Wesen zum Ausdruck. Sie zeigen sich in der Art, wie wir uns bewegen, wie wir sitzen, wie wir stehen, atmen, reden, denken, handeln und fühlen. Wir definieren uns so sehr über unser gelerntes, gewohnheitsmäßiges und vorhersehbares Verhalten, dass wir es oft nicht mehr von dem Menschen unterscheiden, der wir wirklich sind.

 

Wenn diese Definition über unser Leben bestimmt, neigen wir zu Wiederholung. Wir begrenzen unsere Neugier und unser Bedürfnis, zu lernen und immer wieder neu zu entscheiden. So mindern wir unsere Fähigkeit, frei, vielfältig und spontan zu sein.

 

Die Folge von Wiederholungen:

 

Mit der Zeit kann die Wiederholung der immer gleichen Lebensweise zu anhaltenden körperlichen Beschwerden wie Kopfschmerzen, Verdauungsstörungen, Müdigkeit, Schmerzen im unteren Rücken und Konzentrationsschwierigkeiten führen. Ebenso können Stimmungen wie Nervosität, Ungeduld, Reizbarkeit, Sorge oder Schwermut dauerhaft auftreten. Die in jeder Wiederholung offensichtliche Begrenzung unseres ganzen Seins kann Unzufriedenheit und Frustration verursachen und beschneidet unser Vermögen, unsere persönlichen Ziele zu erreichen.

 

Obwohl uns meist bewusst ist, womit wir kämpfen und worunter wir leiden, wissen wir häufig nicht, wie wir es verändern können. Wir erkennen die Beschwerden oft nicht unbedingt als die Folge von Gewohnheiten und erlerntem Verhalten. Sie sind einfach Teil dessen, "wie wir nun mal sind". Solange die Beschwerden nicht unerträglich werden, lernen wir, mit ihnen zu leben. Als Resultat hören wir auf, bestimmte Dinge zu tun und zu wollen, und schränken uns immer mehr ein.

 

Gewohnheiten stoppen:

 

So wie wir gelernt haben, Muster zu erzeugen, können wir auch lernen, diese wieder zu beenden. Dann können wir zum Leben und zu unserem Körper einen neuen Zugang finden. Dies geschieht durch Berührung, Atmung, Bewegung sowie durch Techniken, die unsere Aufmerksamkeit und Energie erhöhen.

 

Wenn wir Gewohnheiten stoppen, können wir Neuem begegnen, wir haben dann andere Wahl- und Entscheidungsmöglichkeiten. Die Energie, mit der wir die Gewohnheit aufrecht erhielten, wird frei, und wir können jetzt wählen, wohin wir sie richten wollen.

 

Die Entscheidung, eine Gewohnheit nicht fortzusetzen, können wir auf mehreren Ebenen erfahren. Dazu gehören weniger Spannung im Körper, mehr Beweglichkeit und klarere Selbst- und Fremdwahrnehmung, eine Vielfalt von Gefühlen, andere Wahrnehmung von Zeit, erhöhte Zielstrebigkeit und Entschlossenheit im Handeln, Klarheit und Aufgeschlossenheit. Unser Körper kann ein besseres Gleichgewicht, Gesundheit und Freiheit finden.

 

Woher kommt die Grinberg Methode?

 

Avi Grinberg begann in den frühen 70er Jahren mit dem Studium und der Praxis unterschiedlicher Techniken der Körperarbeit. Bei der Arbeit mit seinen Klienten begegnete er zahlreichen Formen von Körperzuständen. Ihm wurde klar, dass jeder Mensch sich selbst am besten heilen kann. Von einem Therapeuten, der Menschen hilft, wurde er zum Lehrer, der den Menschen beibringt, für ihre Gesundheit, ihr Wohlbefinden und ihre Weiterentwicklung selbst verantwortlich zu sein. Avi Grinberg begann, seine eigene Methode zu entwickeln. Eine Methode, die Klienten beibringt, ihre Schwächen zu überwinden und sich in ihrem Leben besser auszudrücken, indem sie ihre individuellen Stärken einsetzen.

 

Mitte der 80er Jahre begann Avi Grinberg, seine Methode zu lehren. Heute wird die Grinberg Methode als Beruf in Österreich, Deutschland, Italien, Spanien, der Schweiz und in den USA unterrichtet. Avi Grinberg trainiert die Lehrer der Methode und entwickelt Aspekte der Grinberg Methode® weiter.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  

Disclaimer der Grinberg-Methode®

Die Grinberg Methode ist kein Ersatz für medizinische oder psychiatrische Behandlungen. Die Methode hat keinen ideologischen oder spirituellen Hintergrund und erfordert keine spezielle Lebensführung.