PRAG-

BAHNGELÄNDE WIRD STADT

 

Professur Landschaftsarchitektur

Prof. Dipl.-Ing. János B. Koppándy

 

Das Konzept des Parks hat sich aus Assoziationen des Erlebnisses Vorort entwickelt. Das Gelände war geprägt durch die starke Achse der Bahnschienen und eine kuriose Topographie. Eine hohe Mauer auf der Nordseite und eine Hauptverkehrsstraße auf der Südseite schirmten den Ort von seiner Umgebung fast vollständig ab. Ich habe versucht, den Charakter des Ortes herauszustellen und einen qualitativ hochwertigen Aufenthaltsort zu schaffen. Herz der Parkanlage ist eine gepflasterte Allee mit Wasserstreifen, die sich spielerisch auf 600 Metern erstreckt und eine neue starke Achse bildet. In Ergänzung und als Gegenspiel zum Definierten und Unveränderlichen dieses Ortes, gibt es jenseits der Achse Bereiche, die ganz der Natur überlassen sind. In Ihnen werden auch keine Wege vorgegeben; hier darf es wuchern und wachsen und auch die Wege sollen sich allein finden. Um dem seine Schirmung zu nehmen und ihn zu erschließen, sind markante Zugangsorte entstanden, die die Passanten auf verschiedene Weise in den Park hinein leiten.